Artikel
Einige Fragen zum Leben des historischen Buddha Gautama
Ein Interview mit Dr. Olaf Beuchling geführt von
Ursula Kogetsu Richard veröffentlicht in der Ausgabe 2014/3 Ist Buddhismus eine Religion? unter der Rubrik Im Gespräch.
Historisch-wissenschaftliches Interesse, aber auch die interkulturelle und interreligiöse Begegnung bringen es mit sich, dass sich Buddhistinnen und Buddhisten mit grundlegenden Fragen zur Historizität von religiösen Überlieferungen auseinandersetzen. Einige der zentralen Punkte zu Buddhas Leben werden im Folgenden in aller Kürze, aber auf dem gegenwärtigen Stand der buddhismuskundlichen Forschung, beantwortet.
© fotolia / topfen22photo
BUDDHISMUS aktuell: War Buddha Gautama eine...
In der Obhut meines Blicks
Ein Interview mit Margrit Irgang geführt von
Ursula Kogetsu Richard veröffentlicht in der Ausgabe 2014/3 Ist Buddhismus eine Religion? unter der Rubrik Im Gespräch.
Ursula Richard: Sie haben, wie zu Beginn Ihres Buches Leuchtende Stille. Auf der Suche nach dem achtsamen Leben zu lesen ist, zwei Jahre lang ein Journal geführt, um die Spuren Ihrer Zen-Übung im Alltag zu finden. Was hat Sie zu dieser Spurensuche inspiriert?
Margrit Irgang: Vor ein paar Jahren wurde mir die Aussage des Zen „Es gibt nichts zu erreichen“, die ich schon Dutzende Male gehört hatte, plötzlich in ihrer ganzen Tiefe bewusst. Ja, tatsächlich – dies ist es schon!...
Editorial der Ausgabe 2014/2
Ein Beitrag von Ursula Kogetsu Richard
veröffentlicht in der Ausgabe 2014/2 Heilung und Transformation unter der Rubrik Editorial.
Liebe Leserin, lieber Leser,
in den letzten Jahren haben eine Vielzahl von wissenschaftlichen Studien belegt, dass Meditation, Gebete, das Vertrauen in eine transzendente Dimension des Lebens, religiöse Verwurzelung usw. heilsame Wirkungen haben. Diese Wirkungen können eine körperliche Gesundung einschließen, gehen aber weit darüber hinaus. Uns wohnt, so scheint es, ein grundlegendes Gesundsein inne, das durch Krankheit letztlich nicht beschädigt werden kann. In diesen Worten...
Uns in unserem Menschsein erkennen
Ein Beitrag von Ursula Kogetsu Richard
veröffentlicht in der Ausgabe 2014/2 Heilung und Transformation unter der Rubrik Heilung & Transformation.
Den lebendigen, manchmal auch bedrängenden Spuren des Vergangenen in uns Raum zu geben und sie (gemeinsam) zu betrachten kann ein machtvoller Prozess der Heilung und Transformation sein. Dieser Prozess eröffnet uns die Chance, uns in unserem Menschsein zutiefst zu erkennen, man könnte auch sagen, uns als Buddhas zu sehen.
© Victoria Knobloch
Ich habe erst kürzlich erfahren, dass ich Verwandte im Holocaust verloren habe, und ich schätze, ich habe noch viel damit zu tun, weiß aber...
Die Wunden der Vergangenheit heilen, damit die Gegenwart lebendig werden kann
Ein Beitrag von Renate Seifarth
veröffentlicht in der Ausgabe 2014/2 Heilung und Transformation unter der Rubrik Heilung & Transformation.
Ein gemeinsames Fünf-Tage-Retreat von Deutschen und Israelis im KZ Sachsenhausen
© János Balázas
Wir stehen vor den Toren der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen, eine Gruppe von sieben Israelis und dreizehn Deutschen. Die Teilnehmenden bilden einen Kreis und fassen sich an den Händen, während ich den Schlüssel für den Gruppenraum auf dem Gelände der Gedenkstätte beim Pförtner hole. Yoram berichtet später, wie in den folgenden fünfzehn Minuten ein...
Die Quellen von säkularem Buddhismus
Ein Beitrag von Winton Higgins
veröffentlicht in der Ausgabe 2014/2 Heilung und Transformation unter der Rubrik Buddhismus Heute. (Leseprobe)
Den Dharma in den kulturellen Begriffen und für unsere Zeit neu zu formulieren – das ist der Ausgangspunkt eines säkularen Buddhismus. Winton Higgins untersucht die Grundlagen und Perspektiven dieses Ansatzes und zeigt, dass sich damit auch die großen Vorläufer der modernen westlichen Kulturen neu erschließen lassen.
© biloba / Photocase.de
Der Ausdruck „säkularer Buddhismus“, der erst in den letzten Jahren aufgetaucht ist, bezeichnet spontane Entwicklungen der letzten vier...
Es ist heute nötig, gegen den Strom zu schwimmen
Ein Interview mit Prof. Samdhong Rinpoche geführt von
Ursula Kogetsu Richard veröffentlicht in der Ausgabe 2014/2 Heilung und Transformation unter der Rubrik Im Gespräch.
Professor Samdhong Rinpoche ist ein weltweit hochgeachteter Gelehrter des tibetischen Buddhismus. Darüber hinaus war er auf politischer Ebene sehr aktiv und zehn Jahre lang Premierminister der tibetischen Exilregierung. Er gilt als enger Vertrauter des Dalai Lama. Im November 2013 hielt er sich einige Tage in Deutschland auf, um Vorträge zu halten und Seminare zu geben. In Berlin entstand das folgende Interview.
© Tibethaus, Frankfurt
Ursula Richard: Professor Samdhong Rinpoche, Ihr...
Mindful Co-Working Day
Ein Beitrag von Dr. Kai Romhardt
veröffentlicht in der Ausgabe 2014/2 Heilung und Transformation unter der Rubrik Praxis.
Einen Tag gemeinsam mit anderen in Achtsamkeit arbeiten
Es ist für viele von uns nicht leicht, unsere Achtsamkeit während des Arbeitstages aufrechtzuerhalten. Dies gilt insbesondere dann, wenn …
… wir alleine arbeiten,
… wir in unserem Umfeld keine Erinnerung oder Unterstützung für die Praxis finden,
… ein Großteil unser Arbeit am Bildschirm oder im Internet stattfindet,
… wir mehrere Projekte parallel bearbeiten,
… unsere...
Editorial der Ausgabe 2014/1
Ein Beitrag von Ursula Kogetsu Richard
veröffentlicht in der Ausgabe 2014/1 Wertschätzung unter der Rubrik Editorial.
Liebe Leserin, lieber Leser,
Wertschätzung ist etwas, das die meisten von uns durchaus schätzen oder sich zumindest wünschen. In unserer Kultur zählt sie, so mein Eindruck, aber immer noch zu den Qualitäten, die zwar als positiv, doch schnell auch als entbehrlich gelten, wenn es um die „wirklich wichtigen Dinge“ geht: in der Wirtschaft um Leistung und Rendite, in der Schule und Ausbildung um fachliche Qualifikationen, in den Religionen um Transzendenz, Glauben, Weisheit,...
In Harmonie mit sich und der Welt leben
Ein Beitrag von Akong Rinpoche
veröffentlicht in der Ausgabe 2014/1 Wertschätzung unter der Rubrik Wertschätzung.
In Erinnerung an Akong Rinpoche, der in Chengdu, auf dem Weg ins tibetische Hochland Opfer einer Gewalttat wurde.
© Gerry McCulloch | Kagyu Samye Dzong London
Sich selbst ehrlich begegnen
Wirklich und wahrhaftig wir selbst zu sein – das ist eine große Herausforderung. Von der Geburt bis zum Tod leben wir danach, nicht wir selbst zu sein. Manchmal spüren wir beinahe unsere Gefühle – unsere wirklich eigenen Gefühle. Da wir aber gelernt haben, jemand anderes zu sein, können wir...
Achtsame Kommunikation – die Sprache des Herzens
Ein Interview mit Margret de Backere, Steffi Höltje geführt von
Ursula Kogetsu Richard veröffentlicht in der Ausgabe 2014/1 Wertschätzung unter der Rubrik Im Gespräch.
Ein Gespräch mit Steffi Höltje und Margret de Bakere darüber, wie wir in unserer Kommunikation Türen öffnen, statt Fenster schließen und auch in herausfordernden Gesprächssituationen wertschätzend bleiben können.
Margret de Backere (rechts) und Steffi Höltje (links)
Ursula Richard: Ihr leitet Kurse und Workshops in Achtsamer Kommunikation. Wie würdet ihr sie definieren, vielleicht auch im Unterschied zur Gewaltfreien Kommunikation?
Steffi Höltje: Ich würde sagen, wir...
Wertschätzung als Schlüssel zu persönlichem Wachstum
Ein Beitrag von Dzogchen Ponlop Rinpoche
veröffentlicht in der Ausgabe 2014/1 Wertschätzung unter der Rubrik Wertschätzung. (Leseprobe)
© pip / Photocase.de
Was wollen wir Menschen? Wonach streben, was begehren wir? Im Allgemeinen sehnen wir uns danach, glücklich zu sein. Bitte korrigieren Sie mich, falls ich mich irre.
Scheinbar haben wir in unserem Geist alle die gleiche Sehnsucht. In diesem Raum treffen wir unsere Sehnsüchte. In diesem Sinne leben wir in einer gemeinsamen Welt. Wir alle wollen glücklich sein. Und dafür tun wir alles. Dafür gehen wir einer Arbeit und vielerlei Aktivitäten nach. Wir suchen Glück...


