Rubrik: Schwerpunkt Übergänge

Alles ist Bardo

Ein Beitrag von Geshe Sönam Namgyäl veröffentlicht in der 4-2026 Übergänge unter der Rubrik Schwerpunkt Übergänge.
Bardo wird oft als Zustand zwischen Tod und Wiedergeburt verstanden. In einigen Traditionen des tibetischen Buddhismus bezeichnet der Begriff jedoch viel mehr: Unser ganzes Leben besteht aus Übergängen. Geshe Sönam Namgyäl über den bewussten Umgang mit Wachsein, Träumen und Meditation als Schlüssel zu einem glücklichen Leben – und Sterben. Was hat es mit dem Begriff „Bardo“ auf sich? Mit Bar drückt man aus, dass man sich irgendwo zwischen zwei Punkten aufhält, weder am einen...

Prägungen – Wie sie unser Leben bestimmen und wie wir sie auflösen können

Ein Beitrag von Ayya Phalanyani veröffentlicht in der 4-2026 Übergänge unter der Rubrik Schwerpunkt Übergänge.
Warum ein Beitrag über Prägungen in einem Schwerpunkt, der sich mit Übergängen befasst? Weil unreflektierte Prägungen es schwierig oder sogar unmöglich machen, erwünschte Übergänge zu erleben – zum Beispiel von einem rastlosen zu einem beruhigten Leben, von aggressiven zu freundlichen Emotionen und Verhaltensweisen, von geistiger Enge zur Befreiung. Ein Beitrag der Theravada-Nonne Ayya Phalanyani.  Alle Wesen erfahren Prägungen – durch ihre biologischen Anlagen, durch Eltern,...

Über den Tod hinaus – Wie der chinesische Buddhismus Verstorbene begleitet 

Ein Beitrag von Shifu Simplicity veröffentlicht in der 4-2026 Übergänge unter der Rubrik Schwerpunkt Übergänge.
Der Buddhismus hat in den Ländern Asiens über die Jahrhunderte unterschiedliche Rituale der Sterbebegleitung und des Gedenkens entwickelt. Wie geht der chinesische Mahayana-Buddhismus mit Sterbenden und Toten um? Das beschreibt die Nonne in chinesischer Tradition Shifu Simplicity.   Der chinesische Buddhismus basiert – wie alle buddhistischen Traditionen – auf der Lehre Buddhas. Ihr zufolge endet das Leben nicht mit dem Tod und es hat auch nicht mit der Geburt begonnen. Stattdessen...

Haushoch überlegen – oder fließender Übergang?  

Ein Interview mit Christine Webb geführt von Susanne Billig veröffentlicht in der 4-2026 Übergänge unter der Rubrik Schwerpunkt Übergänge.
Die promovierte Primatologin Christine Webb forscht an der Harvard University sowie an der New York University zum Sozialverhalten, der Kognition und den Emotionen nichtmenschlicher Primaten. In ihrem neuen Buch Der arrogante Affe verbindet sie Erkenntnisse aus der Primatologie, der Verhaltensbiologie und der Evolutionsforschung zu einer grundlegenden Kritik der Vorstellung, Menschen stünden jenseits der übrigen Natur. Im Gespräch erläutert sie, warum die Grenze zwischen Menschen und...