Auszeichnung | Grammy für den Dalai Lama

4. Februar 2026
International | Klöster und Ordinierte

Dalai Lama 2012_Christopher Michel

Für seine Erzählstimme im Hörbuch „Meditationen: Die Reflexionen Seiner Heiligkeit des Dalai Lama“ wurde dem Dalai Lama am 1. Februar 2026 in Los Angeles, USA, ein Grammy Award verliehen. Er gewann den wichtigsten US-amerikanischen Musikpreis in der Kategorie „Beste Aufnahme für Hörbuch, Erzählung und Storytelling“, welcher herausragend gesprochene Werke auszeichnet, darunter Autobiografien, Hörbücher und Erzählungen. Weitere Grammys gingen an Musiker, Liedautoren, Produzenten und weitere Musikschaffende.

„Die Erzählung des tibetischen spirituellen Führers fesselte die Abstimmenden mit ihrer tiefen Weisheit und ihrer sanften Vortragsweise und bot den Zuhörenden eine tief meditative Erfahrung, die über das typische Hörbuchformat hinausgeht“, heißt es auf der Homepage der Grammys. Rund 13.000 Mitglieder der Recording Academy entscheiden über die jeweiligen Preisträgerinnen und Preisträger.

„Ich nehme diese Auszeichnung mit Dankbarkeit und Demut entgegen“, ließ das religiöse Oberhaupt der tibetischen Buddhisten auf der offiziellen Website erklären. Er sehe die Auszeichnung nicht als etwas Persönliches an, sondern „als eine Anerkennung unserer gemeinsamen Verantwortung“. Er sei davon überzeugt, „dass Frieden, Mitgefühl, Sorge um unsere Umwelt und ein Verständnis für die Einheit der Menschheit für das kollektive Wohlergehen aller acht Milliarden Menschen entscheidend sind“.

Der Dalai Lama selbst war nicht anwesend, um die Auszeichnung in Los Angeles entgegenzunehmen. Stellvertretend tat dies der kanadische Songwriter und Komponist Rufus Wainwright, der an dem Projekt „Meditationen“ mitwirkte. Das Hörbuch versammelt Aufnahmen, in denen der Dalai Lama seine Gedanken zu Frieden, Mitgefühl, Achtsamkeit, innerem Wohlbefinden und universeller Verantwortung entfaltet. Begleitet wird die Sammlung von einer eigens dafür komponierten Musik des indischen Meisters der klassischen Musik Amjad Ali Khan sowie seiner Söhne Amaan Ali Bangash und Ayaan Ali Bangash. Desweiteren wirken auf dem Album unter anderen die amerikanische Soulsängerin Andra Day mit, sowie der amerikanische Jazz-Saxophonist und -Flötist Ted Nash, die costa-ricanische Sängerin Debi Nova, die amerikanische Singer-Songwriterin Maggie Rogers und der peruanisch-amerikanische Perkussionist Tony Succar.

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Mehr Informationen

Meldung auf der offiziellen Webseite des Büros des Dalai Lamas.

Quelle Foto: Dalai Lama (2012), Christopher Michel

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