Neue Zen-Lehrerinnen und -Lehrer verstärken deutsche Sangha

28.06.2022 / Am 8. Mai 2022 fand im International Zen Center Nooder Poort in den Niederlanden die Ordination von sieben deutschen Zen-Lehrerinnen und -Lehrern und einem niederländischen Zen-Lehrer statt. Die Ordination war der feierliche Abschluss einer viereinhalbjährigen Ausbildung. 

von links nach rechts: Heide Jiko Kohl, Ute Jinen von Münchow-Pohl, Susanne Jisei Backner, Pieter Hotei Verduin, Jiun Hogen Roshi, Martin Horai Horn, Gabi Jikun Engl, Christoph Hokyo Roethel, Frank Hoshin Richter

Die Ausbildung umfasste regelmäßige Treffen mit persönlichem Austausch, praktische Übungen, wie Dharmavorträge halten oder Meditationsteilnehmer instruieren, Aufgaben und Anregungen zur eigenen spirituellen Entwicklung und Gespräche über Studieninhalte zu den Schwerpunkten der buddhistischen Lehre. Ein Bestandteil der Ausbildung war es auch, nach und nach alle Stafffunktionen im Zendo bei einem Dai Sesshin (7-tägiges Sesshin) zu übernehmen.

 

Bei der Ordination gab es Gelegenheit, die Erkenntnisse zu präsentieren. Hier zwei Beispiele:

 

Ich bin nicht, wer ich denke.
Ich bin nicht der, der denkt.
Ich bin nicht.
Ich bin.

 

 

Mit leeren Händen,
alles geben,
nichts gewinnen,
im Schrei der Goldammer,
von nichts getrennt!

 

Die Ausbildung war manchmal anstrengend und es bereitete viel Freude, es gab berührende Momente und die Gruppe wuchs mehr und mehr zusammen. Ein wenig bedauern wir, dass es schon vorbei ist.

Die neuen Zen-LehrerInnen und die Sangha freuen sich, dass nun in weiteren Städten Meditationsabende und -kurse angeboten werden.

 

Gabi Engl

 

Weitere Informationen:

zen-institut.de

 

 

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