Filmporträt: Der letzte Dalai Lama

03.05.2018 / In seinem neuen Film "Der letzte Dalai Lama", der am 24. Mai in unsere Kinos kommt, reflektiert Regisseur Mickey Lemle das jahrzehntelange Wirken des Dalai Lama und fragt: Was beschäftigt den weltberühmten Buddhisten im Alter von 82 Jahren?

 

Die Redaktion von BUDDHISMUS aktuell verlost 10 Freikarten für den Film "Der letzte Dalai Lama". TEILNAHMEBEDINGUNGEN: Bitte in einer E-Mail an die Redaktion (susannebillig(at)buddhismus-aktuell(dot)de ) in zwei, drei Sätzen schildern, was du oder was Sie am 14. Dalai Lama schätzen. Wir veröffentlichen die eingesandten Zitate auf einer Webseite. Die Kinokarten werden per Losverfahren unter den Einsendenden verteilt. Bitte Namen und Postanschrift nicht vergessen! Wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen. Danke für's Dabeisein und viel Glück! 

 

Eine Philosophie des Geistes

Das sehr persönliche Porträt zeigt, wie die spirituelle Leitfigur des tibetischen Volkes noch immer von der Mission geleitet ist, sein in jahrzehntelanger buddhistischer Praxis erworbenes Wissen um die Überwindung destruktiver Emotionen und die Entwicklung von Mitgefühl in die Welt hinein weiterzureichen. Wenn heute nicht nur buddhistische Praktizierende, sondern auch namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler insbesondere auf dem Gebiet der Neurowissenschaften erkennen, dass die tibetische Philosophie nicht nur eine Religion, sondern auch eine echte Wissenschaft des Geistes ist, so kommt dieser Verdienst zu weiten Teilen dem 14. Dalai Lama zuteil – auch das zeigt der Film. 


Neben tiefen Einsichten in die Natur des Geistes lehrt die buddhistische Psychologie seit mehr als eintausend Jahren lebenspraktische Techniken, um negative, betrübende Emotionen wie Wut, Habgier, Neid, Faulheit und Ignoranz zu überwinden. Die große Begabung des Dalai Lama, als lebendige Brücke zwischen Asien und dem Westen zu dienen, sind eng mit seinem Flüchtlingsschicksal verbunden. Im Exil fand er die nötigen Voraussetzungen, um sich intensiv für eine Versöhnung zwischen alten buddhistischen Traditionen und moderner Wissenschaft einzusetzen.

Mit 82 Jahren muss sich  der Dalai Lama aber auch mit dem Thema Altern und Sterben auseinandersetzen – und mit einer möglichen Reinkarnation. In chinesischen Regierungskreisen werden Stimmen lauter, man wolle bei der Auswahl eines nächsten Dalai Lama mitbestimmen. Dies könnte, daher der Titel des Films, das Ende der bisherigen Abstammungsfolge bedeuten.

Regisseur Mickey Lemle folgt dem Dalai Lama bereits seit vielen Jahren. 1992 drehte er den ersten großen Film über dessen Leben mit dem Titel „Compassion in Exile“. In diesem Filmporträt begegnen sich die beiden erneut.

 

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