Ein klarer Geist, frei von Hindernissen

Die US-Amerikanerin Shaila Catherine gehört zu den wenigen buddhistischen Lehrenden, die in unserer Zeit meditative Vertiefungszustände, traditionell als Jhanas bekannt und bereits vom Buddha beschrieben, lehrt. Im Gespräch mit Hedwig Kren spricht sie über die Bedeutung von Sammlungs- und Einsichtsmeditation sowie den Wert der Jhana-Praxis.

Ein Beitrag von Shaila Catherine veröffentlicht in der Ausgabe 2019/1 "wachsen" unter der Rubrik Gespräche

Frage: Im Vergleich zu Buddhas Zeiten haben die Menschen heutzutage viel mehr mit Ablenkungen und Zerstreuungen zu tun. Wie siehst du das, Shaila?

Shaila Catherine: Ja, das ist sehr wahr. Unsere heutige Welt ist voller Ablenkungen. Viele Menschen tragen ein mobiles Endgerät bei sich, das fast ständig vom gegenwärtigen Moment ablenken kann. Sie haben sich von der natürlichen Umgebung abgeschottet und in ihrer eigenen Gedankenwelt verloren. Aber auch ohne Handys, Fernsehen und die Geschwindigkeit der modernen Welt: Der menschliche Geist neigt zu Ablenkungen. Lange vor der Entwicklung des Handys lehrte der Buddha Wege, um Ablenkungen und gewohnheitsmäßige Denkmuster zu überwinden.

Wir müssen die geistige Unruhe und andere Hindernisse erkennen, können uns nicht einfach auf das Meditationskissen fallen lassen und feststellen: „Wow, jetzt samadhi (Sammlung/ Konzentration)!“ Zuerst müssen die meisten Menschen ihre nicht hilfreichen Muster, die durch ihre Lebensweise bedingt sind, kennenlernen. Daher beinhaltet die Entwicklung geistiger Sammlung einen geschickten Umgang mit den Hindernissen. Sie müssen verstanden und überwunden werden.

Die in der Meditation entwickelte Sammlung verbessert unsere Art, im täglichen Leben zurechtzukommen, aber der Buddha hat geistige Sammlung gelehrt, weil das eigentliche Ziel unserer Praxis die Befreiung ist. Der Buddha sagte, dass wir mithilfe des gesammelten Geistes die Dinge so verstehen, wie sie wirklich sind. Wie sollte es uns denn auch ohne einen gesammelten Geist möglich sein, die Natur der Dinge klar zu erkennen? Sammlung ist in den Pfad zum Erwachen eingebettet. Er umfasst Sammlung, Samadhi, und Einsichtsmeditation, Vipassana. Befreiende Einsicht ist unser Ziel, nicht Sammlung oder Jhana-Zustände.

Du hast Vipassana und Samadhi erwähnt. Könntest du bitte beide Begriffe erklären?

Meditationspraktiken, die auf Achtsamkeit basieren, führen sowohl zur Entwicklung von beruhigenden Qualitäten, die wir mit stillen und gesammelten Zuständen – also Samadhi – verbinden können, als auch zu Qualitäten wie Weisheit, Interesse und klares Verständnis, die wir mit der Einsichtsmeditation – also Vipassana – verbinden können. Samadhi und Vipassana-Praktiken sind nicht so verschieden, wie es vielleicht zunächst scheint. Um unsere Sammlung zu intensivieren, brauchen wir die Achtsamkeit, und um die Vergänglichkeit tiefgreifend wahrzunehmen, brauchen wir einen stabilen und gesammelten Geist.

Oftmals rate ich Meditierenden, die bereits seit langer Zeit Einsichtsmeditation praktizieren, die ihre Hindernisse wieder und wieder betrachtet haben und die Vergänglichkeit verstehen, dass sie mehr Zeit darauf verwenden, Samadhi zu vertiefen. Die Freude, der Gleichmut und die Stabilität, die durch die Sammlung entstehen, sind eine enorme Unterstützung, wenn wir die Sinnesbegierde entwurzeln und unsere Wissensklarheit erhöhen wollen.

Häufig empfehle ich Meditierenden, die es leicht finden, sich zu sammeln, die Natur des Körpers, der Gefühle, des Geistes und der Bedingtheit zu erforschen. Besonders wichtig ist es, die Vergänglichkeit unserer Wahrnehmungen zu erkennen.

Der Zweck rechter Sammlung ist es, Bedingungen herzustellen, die der befreienden Einsicht zuträglich sind. Unsere Meditationspraxis muss von rechter Ansicht geleitet sein. Daher sind Sammlung und Einsicht immer miteinander verwoben.

 

Du hast noch ein anderes Wort für Sammlung benutzt: Jhana. Was ist darunter zu verstehen?

Wenn ich ein auf Sammlung ausgerichtetes Retreat leite, dann entwickeln wir Samadhi, indem wir Qualitäten wie Ruhe, Freude, Gleichmut fördern, während wir den Fokus auf ein geeignetes Meditationsobjekt richten. Vertieft sich die Sammlung, erfahren wir einen klaren Geist, der frei von den Hindernissen ist. Verfestigt sich Samadhi, können die Meditierenden wählen, ob sie die Wahrnehmung der Vergänglichkeit intensivieren wollen, um ihre Einsicht zu stärken, oder ob sie sich auf eine bestimmte Wahrnehmung fokussieren wollen, um so in eine Abfolge von Vertiefungszuständen einzutreten, die als die vier Jhanas bekannt sind. Die Jhanas sind gesammelte Zustände, in denen die Aufmerksamkeit nicht bei der Vielfalt der Sinneseindrücke verweilt, sondern der Vertiefung folgt – durch ein beständiges und aufrechterhaltenes Gewahrsein des gewählten Meditationsobjekts.(1)

 

Geht ein Vertiefen der Sammlung damit einher, dass wir vom ersten zum zweiten Jhana und so weiter voranschreiten? Wie kann man diese vier Vertiefungen voneinander unterscheiden?

Es ist nicht immer eindeutig, was jemand mit der Tiefe in der Meditation meint. Möglicherweise hat ein Meditierender eine stabile und abgeschiedene Erfahrung des ersten Jhana (abgeschieden von Sinnesvergnügen und unheilsamen Geisteszuständen). Die Stadien der vier Jhanas beinhalten nicht unbedingt eine zunehmende Intensität. Die Abfolge entwickelt sich durch das Loslassen der gröberen geistigen Faktoren, die im vorangegangenen Zustand gegenwärtig waren. Jemand kann zum Beispiel vom ersten zum zweiten Jhana wechseln, wenn die Stabilität des Geistes so stark ist, dass die Sammlung des Geistes ohne die gröberen geistigen Funktionen des anfänglichen und aufrechterhaltenen Denkens ermöglicht wird. Der Fortschritt vom dritten zum vierten Jhana tritt auf, wenn die Aufmerksamkeit beständig mit Gleichmut aufrechterhalten und fokussiert werden kann (das Glückgefühl der dritten Vertiefung wird dann nicht mehr erfahren). Jeder nachfolgende Jhana-Zustand ist durch die Anwesenheit oder Abwesenheit von verschiedenen Gefühlsklängen und geistigen Faktoren gekennzeichnet, die „Jhana-Faktoren“ genannt werden. 

 

Nicht viele Dharmalehrende unterrichten die Jhanas. Was hat dich dazu gebracht, es zu tun?

Die Jhanas begannen, mich zu interessieren, weil ich annahm, dass tiefere Sammlung meine Einsicht verstärken würde. Sobald ich anhaltende und tiefe Erfahrungen der vier Jhanas hatte, verstand ich den Wert dieser kraftvollen Zustände. Die nichtsinnliche Freude, die dadurch entsteht, führt zu Ausgeglichenheit in der eigenen Praxis und im Leben. Die meditativen Fähigkeiten, die in der Folge des Überwindens der Hindernisse und beim Aufrechterhalten der Vertiefung entwickelt werden, können sich positiv auf die Einsicht wie auch auf andere Aktivitäten auswirken. Und die besondere Harmonie von Energie und Entspannung verfeinert das rechte Bemühen.

 

Kann jeder Mensch die Jhanas erlernen? Sind sie für jeden wertvoll?

Nun, Jhanas sind für alle erlernbar, die entsprechende zuträgliche Voraussetzungen erfüllen. Sie sind keiner bestimmten gesellschaftlichen Gruppe vorbehalten – Männer und Frauen, Jung und Alt, Ordinierte und Laien, Asiaten und Westler, sie alle können die Jhanas erlernen. Damit die Praxis effektiv sein kann, sind jedoch ein paar Bedingungen nötig. Rechte Sammlung ist auf Tugendhaftigkeit und sorgfältige Achtsamkeitspraxis gegründet; deswegen ist das Einhalten der Tugendregeln eine Grundvoraussetzung. Da die Vorbedingung für jedes Erreichen von Vertiefung die Abwesenheit der Hindernisse ist, müssen die Meditierenden die allgemeinen Meditationshemmnisse überwinden können. Das kann nicht durch Willenskraft erzwungen werden.

Eine erfolgreiche Jhana-Praxis hängt ebenso von psychischer Gesundheit wie von geistiger Stabilität ab. Sie sollte nicht von Meditierenden praktiziert werden, die mit psychischen Störungen oder Krankheiten zu kämpfen haben, die aktuell eine Phase von Trauer oder schweren Verletzungen durchleben oder die sich in schwierigen Umbruchssituationen in ihrem Leben befinden.

 

 


Was sind die größten Hemmnisse für eine erfolgreiche Kultivierung der Jhanas?

Die häufigsten Hemmnisse bei meinen Schülerinnen und Schülern beinhalten entweder Schwierigkeiten in Bezug auf das rechte Bemühen oder Unklarheiten in Bezug auf das Objekt der Achtsamkeit. Praktizierende müssen fähig sein, sich zu entspannen, ohne dass der Geist matt und schläfrig wird. Gleichzeitig müssen sie den Geist beleben können, ohne dass er dadurch in einen erregten Zustand gerät. Da einige Meditationsobjekte eher der Wahrnehmung von Vergänglichkeit dienen, andere hingegen eher der Vertiefung, müssen Meditierende das Objekt entsprechend ihres Ziels auswählen. Oftmals sind sie aber in Bezug auf ihr gewähltes Meditationsobjekt verwirrt. Bei fast jedem meiner Retreats geben Meditierende an, die Jhanas bereits zu praktizieren, obwohl sie sich in ihrer Meditation keinen Objekten widmen, die in die Jhanas führen könnten.

Du sprichst von rechtem Bemühen und rechter Sammlung. Was bedeutet „recht“ in diesem Zusammenhang?

„Recht“ impliziert, dass dieses Bemühen oder die Sammlung von rechter Ansicht geleitet wird und zum befreienden Ziel des buddhistischen Weges führt. Mit rechtem Bemühen ist keine besondere Kraftanstrengung verbunden; ich empfehle, es zu nutzen, um Unheilsames zu überwinden, das Heilsame zu kultivieren und sich in Richtung Befreiung auszurichten. Rechte Sammlung beinhaltet mehr als die Jhanas. Sie wird von rechter Ansicht geleitet und ist auf das Ziel der Befreiung ausgerichtet. Wir sammeln den Geist, um befreiende Einsicht zu unterstützen.

Wie genau lehrst du die Jhana-Praxis?

Ich benutze gerne die Achtsamkeit auf den Atem als anfängliches Meditationsobjekt. Durch die Arbeit mit dem Atem, können wir erfahren, wie sich das Meditationsobjekt von der physischen Erfahrung – dem Atem des Körpers – zu einem verfeinerten geistigen „Zeichen“ verändert. Dieses wird auch nimitta genannt und ermöglicht, wenn es ausreichend fein ist, die Vertiefung. In meiner eigenen Praxis übe ich ganz häufig Atemachtsamkeit. Achtsamkeit auf den Atem ist ein vielfältiger und wertvoller Zugang zur Meditation. Der Atem ist ein Objekt, das jedem zur Verfügung steht. 

Hat ein Schüler die Jhanas mit dem Atem als Hauptobjekt gemeistert, lehre ich zur Vertiefung der Jhanas den Umgang mit anderen Objekten: Farb- oder Element-Kasina2, die himmlischen Verweilzustände (Brahmaviharas), die anatomischen Bestandteile des Körpers, Leichnamsmeditation und die unkörperlichen Erreichungen – also unendlicher Raum, unendliches Bewusstsein, Leerheit und so weiter. Manchmal führe ich diese Praktiken auch für Meditierende ein, die Schwierigkeiten mit der Sammlung auf den Atem haben. Aber grundsätzlich beginne ich bei jedem mit dem Atem und wechsele dann zu anderen geeigneten Objekten.

Über die letzten acht bis zehn Jahre habe ich meine Jhana-Retreats an den sechzehn Schritten der Atemachtsamkeit ausgerichtet, wie sie im Anapanasati-Sutta dargelegt sind. Diese sechzehn Schritte bieten einen systematischen Weg sowohl für die Jhana- als auch für die Einsichtspraxis. Sie können auch ohne Hinwendung zu den Jhanas entwickelt werden, und auch die Jhanas können durch Atemmeditation kultiviert werden ohne ein Training in den sechzehn Schritten, doch ich arbeite gerne mit dieser Methode. Bei einem Jhana-Retreat biete ich morgens eine Interpretation von jedem der sechzehn Schritte an, die den Geist stark in Richtung der Vertiefungen neigt. Diese Schritte zeigen einen einfachen, klaren und logischen Weg, der die Bedingungen für die Vertiefungen nährt, die tiefsten Sammlungszustände hervorruft und die Jhanas in einen sich entfaltenden Verlauf integriert, der direkt zur Befreiung führt. Ich habe mein Verständnis von der Abfolge der Atemachtsamkeit in vielen Jahren der Praxis allmählich entwickelt. Sie ist von einigen meiner Lehrer inspiriert, folgt aber nicht hundertprozentig dem, wie sie die Zugänge zu den Jhanas lehren.


Was bedeutet „Meisterschaft in den Jhanas“?

Im Allgemeinen bedeutet Meisterschaft, dass Meditierende willentlich und ohne Probleme oder Schwierigkeiten ein Jhana erreichen können. Es gibt verschiedene Übungen, die wir praktizieren, um Meisterschaft auf jeder Jhana-Stufe zu erlangen. Diese Übungen entwickeln die Fähigkeiten, in die jeweilige Vertiefung einzutreten, für bestimmte Zeitspannen in ihr zu verbleiben und dann wieder daraus aufzutauchen. So können Meditierende die Stabilität der Zustände stärken, Kontrolle über Ein- und Austritt entwickeln und sehen, wie jede Jhana-Stufe funktioniert.

 

Was ist der Unterschied zwischen Geistesruhe und Einsicht?

Meditationspraktiken, die die Sammlung betonen, führen tendenziell zu einer stabilen, ruhigen und kontinuierlichen Wahrnehmung des gewählten Objekts. Meditationspraktiken, die die Einsicht betonen, sind eher auf die Untersuchung, Analyse und direkte Beobachtung der vergänglichen, unzufrieden machenden und „Nicht-Selbst“-Eigenschaften des Geistes und Körpers sowie von Ursachen und Wirkungen ausgerichtet.

Oftmals benutzen Praktizierende den Ausdruck „Jhana“ eher beiläufig, um sich auf jegliche Stufe von Ruhe oder Freude, die während der Meditation entstanden sein mag, zu beziehen. Aber ich unterscheide zwischen dem Erscheinen der fünf Faktoren, die die Sammlung intensivieren, und den vier Jhanas der meditativen Vertiefung. Die fünf Faktoren werden auch Jhana-Faktoren genannt: anfängliche und anhaltende Aufmerksamkeit, Freude, Glück und Eins-Gerichtetheit. Das Vorhandensein dieser Jhana-Faktoren ist aber nicht mit einer Jhana-Vertiefung zu verwechseln. Sowohl bei Samadhi- als auch bei Vipassana-Praktiken werden die Hindernisse nicht vorhanden sein. Die Jhana-Faktoren werden sowohl bei Samadhi- als auch bei Vipassana-Praktiken gegenwärtig sein. Eine Jhana-Vertiefung beinhaltet mehr als die bloße Abwesenheit der Hindernisse und die Anwesenheit der fünf verstärkenden Faktoren. In dieser Erfahrung hat sich der Geist von allen Ablenkungen, Gedanken und Sinneseindrücken abgewendet. Die Aufmerksamkeit hat sich sehr weit in ein geistiges Objekt vertieft.

 

Der Buddha hat vier Stufen der Erfahrung von Nibbana beschrieben: Stromeintritt, Einmal-Wiederkehr, Nicht-Wiederkehr und vollkommene Heiligkeit. Sind die Jhanas für den Stromeintritt notwendig?

Ich denke nicht, dass die Jhanas notwendig sind, um den Geist von den Anhaftungen und Verzerrungen der Wahrnehmungen zu befreien, die ihn beherrschen, solange er Nibbana noch nicht erfahren hat. Der gesammelte Geist, der aus den Jhanas auftaucht, ist energiegeladen, klar, ausgeglichen, frei von Hindernissen und neigt sich sehr in Richtung Loslassen. Die Jhanas werden die Hindernisse schwächen, die Anhaftungen ausdünnen und den Geist schnell, geschmeidig und klar machen, sodass Geist und Körper leichter und effektiver mit Einsicht betrachten werden können. Sind die Jhanas notwendig? Wahrscheinlich nicht, aber sie sind sicherlich sehr hilfreich! 

Anmerkungen:

(1) Der Buddha beschrieb die Jhanas folgendermaßen: „Völlig abgeschieden von Sinnesvergnügen, abgeschieden von unheilsamen Geisteszuständen, tritt ein Mönch in die erste Vertiefung ein und verweilt darin, die aus Verzückung und Glück besteht, entstanden aus der Abgeschiedenheit, und von Hinwenden und Aufrechterhalten (des Meditationsobjektes) begleitet wird. Mit dem Verschwinden von Hinwenden und Aufrechterhalten tritt er in die zweite Vertiefung ein und verweilt darin, die innere Ruhe und Einheit des Geistes ohne Hinwenden und Aufrechterhalten beinhaltet und die aus Verzückung und Glück besteht, die aus der Sammlung entstanden sind. Mit dem Verblassen der Verzückung verweilt er gleichmütig, achtsam und klar verstehend und erfährt körperliches Glück; er tritt in die dritte Vertiefung ein und verweilt darin, von der die Edlen sagen: ‚Jener ist gleichmütig und achtsam und verweilt glücklich‘. Mit dem Aufgeben von Glück und Schmerz und dem bereits vorherigen Verschwinden von Freude und Trauer tritt er in die vierte Vertiefung ein und verweilt darin, was weder schmerzhaft noch angenehm ist und die Reinheit der Achtsamkeit aufgrund von Gleichmut beinhaltet.“ Angereihte Sammlung 4.41, aus der englischen Übersetzung von Bhikkhu Bodhi (S. 431) frei ins Deutsche übertragen von H. Kren 2 Hierbei wird ein Kreis aus Farbe oder Erde geformt, der als Meditationsobjekt für die Sammlung genutzt wird. Ausgehend von diesem äußeren Objekt entwickeln Übende ein geistiges Abbild, was sich bei Annäherung an die Vertiefung zu einem sogenannten Zeichen (nimitta) verändert. 



Übersetzung aus dem amerikanischen Englisch von Hedwig Kren

 

Weitere Informationen

Das nächste Retreat von Shaila Catherine, das auf Sammlung und die Jhanas ausgerichtet ist, findet im Sommer 2019 in den Niederlanden statt. www.imsb.org/retreats/; Insight Meditation South Bay: www.imsb.org

Bodhi Courses: www.bodhicourses.org | Niederländische Internetseite: www.sanghametta.nl/index.php/programma-en-activiteiten/overzichtlijstprogramma-2019

 

 

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Shaila Catherine

Shaila Catherine ist eine US-amerikanische buddhistische Meditationslehrerin in der Theravada-Tradition, die auch in Europa lehrt. Ihr Schwerpunkt ist die Sammlungs- und Vertiefungs-(Jhana-)praxis. Sie ist die Gründerin der Insight Meditation South Bay in Kalifornien und die Hauptlehrerin für Bodhi Courses, ein buddhistisches Online-Institut. Sie ist Autorin von: Focused and Fearless: A Meditator’s Guide to States of Deep Joy, Calm, and Clarity (2008) und Wisdom Wide and Deep – A Practical Handbook for Mastering Jhana and Vipassana (2011)
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