Protestmärsche in den USA: Rege buddhistische Beteiligung

23.01.2017 / Unter den Protestierenden, die am vergangenen Wochenende in den USA gegen die Amtseinführung von Donald Trump auf die Straße gingen, waren auch viele Buddhistinnen und Buddhisten. Das meldete das Onlineportal „Lion‘s Roar“ und zeigte viele Fotos von Plakaten und Transparenten vor allem von Zen-Praktizierenden, aber auch aus anderen buddhistischen Gemeinschaften.

Plakat auf dem "Boston Women's March" | © Carly Hagins

So demonstrierte die Zen-Lehrerin Grace Schireson mit ihren Schülerinnen und Schülern in der US-Hauptstadt Washington unter dem Banner „Zen-Frauen für Demokratie“. In Anspielung auf den Trump-Slogan, dass Amerika wieder groß gemacht werden müsse, hielt die Gruppe ein Schild hoch mit den Worten „Zen-Frauen machen das Mitgefühl wieder groß. Buddhistinnen und Buddhisten aller Art können sich unserer Gruppe anschließen“.  

Auch die bekannte buddhistische Lehrerin, Bürgerrechtsaktivistin und Gründerin der „Zen Peacemaker Gemeinschaft“ Joan Halifax protestierte gemeinsam mit anderen auf dem Womens‘ March in Santa Fe und schickte dieses Foto an das Online-Portal Lion‘s Roar:


Buddhistinnen und Buddhisten in Santa Fe auf dem Weg zur Protestdemonstration | © Joan Halifax

 

Greg Snyder vom Brooklyn Zen Center wird nach den Protestmärschen von dem Online-Portal unter anderem mit folgenden Worten zitiert, die er auf Facebook publizierte: „Ich bin sehr bewegt von den gestrigen Bemühungen, sowohl im Zendo wie in den Straßen. Bewegt von der kraftvollen Führung der Frauen unserer Nation. Bewegt von der interreligiösen Arbeit, die überall im Land passiert. Bewegt von der Stärke, mit der sich meine Gemeinschaft organisiert. Hier werden Grenzen überschritten und wir schließen uns leidenschaftlich im Geist der Liebe zusammen.“

Der gesamte Artikel mit vielen Fotos der buddhistischen Beteiligung an den Protestmärschen => ist hier auf Lion‘s Roar zu lesen.